Freizeit 


Wie lässt sie sich so gestalten, dass sie zur Erholung und Zufriedenheit beiträgt?



An erster Stelle steht der Spaßfaktor!

Lachen hilft zu entspannen und trainiert zugleich viele wichtige Muskeln. Womit wir Spaß haben, das ist individuelle sehr verschieden – die einen treiben Sport, die anderen lesen lieber, wieder andere treffen sich gern mit anderen…. 



Langeweile ist meist sehr schlecht zu ertragen – hier sinkt der Antrieb ADHS-Betroffener in einen unangenehmen Bereich. Aus diesem ist es sehr schwer, sich selbst wieder zu aktivieren. Dies ist ein Grund, warum ADHS-Betroffene diesen Zustand vermeiden.   

Tipps für die Freizeitgestaltung mit ADHS



Äußerliche Ruhe bedeutet nicht gleichzeitig auch innere Ruhe und Ausgeglichenheit. Vielmehr verursacht “Stillstand” oft ein inneres Chaos – Gedanken stürmen auf einen ein – es entsteht ein regelrechtes Gedankenkarussell.

Ein Eindruck von “getrieben sein” kann so selbst in der Freizeit entstehen – das Umfeld hat hierfür oft kein Verständnis!



Mangelndes Zeitgefühl führt auch in Zeiten, die wir selbst verplanen können dazu, dass zu viele Termine für Freizeitaktivitäten getroffen werden, Wegezeiten unbeachtet bleiben oder die Stunden, Tage oder Wochen überfrachtet von Aktivitäten sind.

Urlaubszeit – eine besondere Herausforderung

ADHS-Betroffene haben genauso unterschiedliche Interessen und Vorstellungen davon, wie sie ihren Urlaub verbringen möchten, wie Nichtbetroffene. Der Alltag gibt jedoch meist eine klare Struktur vor, die viele Routinen entstehen lässt. 
Diesen “Fesseln” des Alltags zu entkommen, das ist für viele der Inbegriff von Urlaub – lange schlafen, ohne Zeitdruck frühstücken usw.
Zuerst gilt es jedoch zu planen… 

Wann soll der Urlaub sein, zu Hause bleiben oder fort fahren, welche Aktivitäten sind vorgesehen? Alleine oder mit Familie, Freunden und/oder Partner? Entscheidungen treffen… auch wenn es den Urlaub betrifft – auch das kann eine Hürde sein…  

Tipps für die Urlaubsplanung